Union Station

Zu den letzten großen Bahnhöfen, welche in den Vereinigten Staaten gebaut wurden, gehört die Union Station in Los Angeles. Diese wurde im Mai 1939 eröffnet. Mit dem großen und aufwendig verzierten Wartesaal und der angrenzenden Fahrkartenausgabe ist im Vergleich zu den anderen Bahnhöfen recht überschaubar. In früheren Zeiten trug sie den Namen Los Angeles Union Passenger Terminal, wurde jedoch von dem Eigentümer Vatellus Development in Los Angeles Union Station umbenannt. Entworfen wurde sie von John Parkinson und seinem Sohn. Aus dem spanischen Kolonialstil und dem Art Deco Stil mit maurischen Architekturdetails, ist der Baustil kombiniert. Partios, Innenhofgärten, befinden sich auf beiden Seiten des Warteraums.

Mit Travertin-Marmor ist der untere Teil der Innenwände und mit einer Form der akustischen Fliesen ist der obere Teil verkleidet. Der Fußboden ist mit Terrakotta-Fliesen bedeckt, andere Teile der Station mit farbigen Fliesen mit aztekischen Einflüssen. Die Bahnhofsgaststätte ist ein kleines Meisterstück und befindet sich südlich des Hauptgebäudes. Es war das letzte Harvey House Restaurant, welches in Bahnhöfen errichtet wurde. Ursprünglich diente die Station der Atchison, Topeka and Sana Fe Railway, der Southern und Union Pacific Railroad und der Los Angeles Railway, sowie der Pacific Electric Railway. Sehr gut ausgelastet war sie im zweiten Weltkrieg, jedoch sanken die Fahrgastzahlen in Folge des Automobil- und Flugzeugbooms.

Seit der Eröffnung von U-Bahnhöfen wird die Los Angeles Union Station nur noch seltener genutzt. Der Bahnhof besteht aus zehn Gleisen und hat an den Wochentagen durchschnittlich 80 Abfahrten. Zu den Fernzügen gehören unter anderem der South Chief nach Chicago, der Sunset Limited Strecke nach New Orleans und der Coast Starlight nach Seattle.